The Bioeconomy:
circular by nature

Innovation

Innovation

Think outside the box

Ob Einkaufssackerln aus Bioplastik, enzymgewaschene Vintagejeans, Medikamente aus Biowirkstoffen oder Bio-Kerosin aus Abfällen bei der Zuckerrohrverarbeitung – all diese Produkte stammen aus dem Innovationsbaukasten der Bioökonomie. Nur durch den Einsatz innovativer Verfahrenslösungen, der effizienten Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen sowie der Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft als ein vollständig vernetzter „Organismus“ wird es möglich sein, die Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen.

Kreislauf

Kreislauf

Circle the square

Bioökonomie ist integraler Bestandteil einer zukünftigen Kreislaufwirtschaft. Sie ist darauf ausgerichtet, Güter nach ihrem Gebrauch wieder dem Wertschöpfungskreislauf zuzuführen und so zur Basis für die Produktion neuer Gebrauchsgegenstände zu machen. Bestandteile von Gütern biogenen Ursprungs, deren stoffliche Nutzung nicht mehr möglich ist, können problemlos energetisch genutzt werden, ohne zusätzliches CO2 zu emittieren. Grundsätzlich stehen die Abfallvermeidung, die Steigerung der Recycling-Fähigkeit von Gütern sowie die Gewährleistung der biologischen Abbaubarkeit von Verbrauchsgütern im Vordergrund. Bioökonomie liefert dabei die notwendigen Innovationen und die wirtschaftliche Solidität, um die Kreislaufwirtschaft zu realisieren, indem biobasierte Materialien in den Kreislauf eingebracht und die vollständige sowie hochwertige Verwertung von Rohstoffen gewährleistet wird.

Wirtschaft

Wirtschaft

Boost green Growth

Vom Rohstoff bis zum Hightech-Produkt betrifft Bioökonomie die gesamte Wertschöpfung und macht die übergreifende Integration und Vernetzung der Sektoren notwendig. Bioökonomie führt heute noch weitgehend getrennt agierende Wissenschafts- und Wirtschaftsfelder zusammen. Dies wird die österreichische Wettbewerbsfähigkeit stärken und Österreich dabei unterstützen, sich als Bio-Innovation Leader zu etablieren. Bioökonomie stärkt die Wirtschaft, steigert die Wertschöpfung, schafft Arbeitsplätze und unterstützt die schrittweise Transformation unseres Wirtschaftssystems von fossiler Wirtschaftsweise in Richtung nachhaltige Entwicklung.

Was ist Bioökonomie?

Fossile Ressourcen werden durch nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien schrittweise ersetzt, um neue Produkte, Dienstleistungen und Energie bereitzustellen. Darüber hinaus finden Abfälle im Wertschöpfungskreislauf wieder Verwendung. Bioökonomie wird dazu beitragen, die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen zu reduzieren, Innovation und wirtschaftliche Entwicklung zu fördern und neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Bioökonomie verknüpft grundsätzlich verschiedene Branchen miteinander: Industrie, Land- und Forstwirtschaft, Abfallwirtschaft, die Wissenschaft und KMU. Das ermöglicht die Kombination von Ideen und bietet den Nährboden für Innovationen. Darüber hinaus werden der Klimawandel und die stetig wachsende Weltbevölkerung nachhaltiges Wirtschaften im globalen Maßstab notwendig machen. Bioökonomie als integraler Bestandteil einer umfassenden und ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft bildet einen wichtigen und notwendigen Grundstein eines zukunftsfähigen Wirtschaftssystems.

Als Nachhaltigkeitspionier hat Österreich nicht zuletzt im Bereich der Wasserkraft eine lange Tradition und wertvolle Erfahrung, die international geschätzt wird. Heute exportieren wir dieses Know-How weltweit. Im Bereich der Bioökonomie können wir uns ähnlich gut positionieren, indem wir eine Vorreiterrolle einnehmen, die notwendige Grundlagenforschung voranbringen und unsere Kernkompetenzen weiterentwickeln. Mit der Realisierung der Bioökonomie – als Übersetzung der ökosozialen Marktwirtschaft in Österreich – entscheiden wir uns heute dafür, morgen Innovationsleader zu sein.

Ziele

  • Ernährungssicherung
  • Nutzung des heimischen Rohstoffpotentials
  • Verringerung der hohen Importabhängigkeit fossiler Ressourcen
  • Reduktion der Treibhausgasemissionen
  • Export von Bio-Spitzentechnologie
  • Neue Arbeitsplätze mit langfristiger Perspektive
  • Nachhaltige Rohstoffbasis für die Re-Industrialisierung Europas
  • Kaskadische und integrative Rohstoffnutzung
  • Erhaltung großer Teile des Wertschöpfungskreislaufs in Österreich
  • Export von Bio-Spitzentechnologie und Bio-Dienstleistungen

News

 

Bioökonomie-FTI-Strategie: Dialogforen 2016

Die interministerielle FTI Arbeitsgruppe Klimawandel und Ressourcenknappheit möchte im Rahmen von Dialogforen gemeinsam mit relevanten Stakeholdern einen Maßnahmen- und Umsetzungsplan für den Forschungs-, Innovations- und Technologiebereich...

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15. Burgenländischer Forsttag

Dienstag, 22. November 2016 Beginn 10:00 Uhr Kulturzentrum Güssing Schulstraße 6 7540 Güssing Einladung zum 15. Burgenländischen Forsttag 10.00 Uhr Eröffnung und Begrüßung DI Klaus Peter Friedl, Obmann Bgld. Waldverband DI Lois Berger, Obma...

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Wer wir sind?

Die Initiative Bioeconomy Austria zielt darauf ab, die nationalen bioökonomischen Entwicklungen in Österreich zu forcieren und voranzutreiben. Darüber hinaus bietet Bioeconomy Austria allen relevanten Akteuren, die gemeinsam für eine mit langfristiger Perspektive versehene, erfolgreiche und hoch innovative Zukunft eintreten die Möglichkeit, sich auszutauschen und zu koordinieren. Wirtschaft, Industrie, Land- und Forstwirtschaft sowie Forschung sollen eng mit einander verzahnt werden, um möglichst viele Synergieeffekte zu nutzen sowie um Innovationen aus der Forschung und dem Labor zur Marktreife zu verhelfen. JOIN US!

 

Martin Weigl - BIOS Science Austria; ÖVAF
 
Silbergasse 30/3
1190 Wien
+43-1-47654 - 99031
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