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Bioeconomy Austria bei Craft2Biodiversity

Am 19. Mai war Bioeconomy Austria beim Netzwerkabend des INTERREG-Projekts Craft2Biodiversity im Management Center Innsbruck (MCI) mit einem Informationsstand vertreten. Vor Ort präsentierten Denis Erath und Barbara Wille von der Standortagentur Tirol gemeinsam mit Rüdinger Lex von proHolz Tirol das Projekt Bioeconomy Austria sowie innovative Beispiele aus der österreichischen Bioökonomie.

Der Bioökonomie-Koffer: Biobasierte Produkte zum Anfassen

Im Rahmen der Veranstaltung wurde Bioeconomy Austria auch auf der Bühne vorgestellt. Zusätzlich wurde erstmalig ein Teil der neuen Bioeconomy-Showcase-Sammlung präsentiert.

Anhand zahlreicher Produktbeispiele wurde deutlich, wie vielfältig biobasierte Lösungen bereits heute eingesetzt werden können – darunter Bioplastik, Pflanzenkohle, Hydrogel, Dünger aus Kaffeesatz, Oberflächen aus Naturmaterialien, Naturkosmetik, biobasierte Textilien oder Dämmmaterialien.

Die Ausstellung zeigte anschaulich, dass fossile Rohstoffe in vielen Bereichen durch regionale, biobasierte Rohstoffe, Materialien und Verfahren ersetzt werden können. Ziel der Sammlung ist es, die Potenziale der Bioökonomie greifbar zu machen und innovative Lösungen praxisnah zu präsentieren.

Craft2Biodiversity: Biodiversität im Handwerk stärken

Das INTERREG-Projekt Craft2Biodiversity beschäftigt sich mit der Rolle von Biodiversität im Handwerk und entwickelt praxisorientierte Ansätze für nachhaltige Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle. Im Mittelpunkt stehen ökologische Verantwortung, Energieeffizienz und Innovationskraft.

Viele Handwerksbetriebe stehen heute vor der Herausforderung, Biodiversität und nachhaltiges Wirtschaften stärker in ihre betrieblichen Abläufe zu integrieren. Gleichzeitig fehlt es häufig an konkretem Wissen und praxistauglichen Lösungen.

Genau hier setzt Craft2Biodiversity an: Das Projekt entwickelt Empfehlungen und Werkzeuge, um Biodiversität langfristig im Handwerk zu verankern – von der Produktgestaltung über betriebliche Infrastruktur bis hin zu neuen Geschäftsmodellen. Das Projekt läuft noch bis März 2027 und vereint fünf internationale Projektpartner.

Weiteren zu dem Projekt Craft2Bioediversity finden sich auf der Website:

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