The Bioeconomy:
circular by nature

GBS2020 goes virtual!

The Global Bioeconomy Summit 2020 will be held in an innovative & interactive virtual format.

The objectives and main content of the conference will remain the same. The development of a sustainable bioeconomy was never more essential  than today. We are committed to bringing the global bioeconomy comunity together and ensuring broad participation.

While meeting in person is always best, ensuring a safe and globally fair event is equally important.

The plenary sessions, the debates and the workshops will include change-makers from around the world and they will remain the key elements of the summit. There will be format adjustments to accommodate to the virtual concept.

  • Plenary sessions & debates will be during the 19th to 20th of November.
  • Interactive workshops will kick off the conference between the 16th to 18th of November. (guidance to workshop leaders regarding formats and time zone aspects will be sent in due course).
  • Exhibitions & virtual meeting rooms including networking round tables will be organized from the 18th to 20th of November.
  • A final communiqué will be prepared and published as known from GBS2015 and GBS2018.

With the registration starting in September, participants will have the opportunity to create a unique networking hub for the global bioeconomy community before, during and after GBS2020.

A single-sign on platform will ensure that all participants from around the globe will have access to all elements of the Summit. We not only look forward to new and engaging ways of virtually interacting, but also to expand our outreach and ensure that GBS2020 output is accessible is a wide audience.

 

 

Webinar: Österreichs Wald auf dem Holzweg?

Klimawandel, Schadholz, Preissturz: mit Bioökonomie aus der Krise

  1. September 2020, 10:00 – 11:30 Uhr

Im Jahr 2019 allein, sind in Österreich bis zu 10 Millionen Festmeter an Schadholz angefallen. Das entspricht knapp der Hälfte des Gesamteinschlages und bringt einen hohen Aufwand und Preissturz mit sich. Das Forstpaket der österreichischen Bundesregierung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Nun geht es um die Umsetzung. Bei diesem Webinar haben Sie die Möglichkeit, mit ExpertInnen aus Österreich und Finnland über Bioökonomie als möglichen Hebel hin zu einer zukunftsfähigen Forstwirtschaft zu diskutieren. Von der Badewanne bis zu Diesel aus Schadholz: All das verbirgt sich im Innovationsbaukasten der europäischen Bioökonomie!

Programm

  • Österreichs Wald: Entwicklungen und Potenziale laut Österreichischer Waldinventur
    Alexandra Freudenschuß, Institut für Waldinventur, BFW – Bundesforschungszentrum für Wald
  • Reshaping the Forest-Based Bioeconomy: Products & Solutions
    Virpi Korhonen, Executive Director of the New Wood Project, Finland
  • Holzvergasung als Option für Schadholzbewältigung, Erdölfreie Landwirtschaft und Erdgassubstitution
    Christoph Pfemeter, Geschäftsführer Österreichischer Biomasse-Verband
  • Diskussion, Gedankenaustausch und Networking

Das Webinar wird vom Ökosozialen Forum Österreich & Europa im Rahmen des von der Europäischen Kommission finanzierten Horizon-2020-Bioökonomieprojekts „BLOOM“ organisiert.

Kostenlose Anmeldung unter : https://register.gotowebinar.com/register/1097359191507413004

Hier finden Sie den Link zur Facebook Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/282466596372722/

Mehr Informationen unter: https://xn--kosozial-m4a.at/event/webinar-oesterreichs-wald-auf-dem-holzweg/

Wann: 17. Juni 2020, 16:00–17:00 Uhr
Wo: Ihr eigener Computer

Wussten Sie, dass die meisten Fasern die weltweit produziert werden, aus nicht erneuerbaren Ressourcen hergestellt werden? In diesem Webinar werden wir die Rolle der Textil- und Modebranche innerhalb der Bioökonomie erläutern. Darüber hinaus erfahren Sie mehr über das Universum der Naturfasern. Welche natürlichen Ressourcen werden eingesetzt? Wie kann Faserproduktion nachhaltig sein? Und was bedeutet das für mich als KonsumentIn? Während einer lebhaften Diskussion können Sie sich mit führenden Experten der Textil- und Modebranche austauschen und Fragen stellen, die Sie schon immer beschäftigen.

Das Webinar findet in englischer Sprache statt und ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich.

Agenda:

  1. Introduction into the great variety of fibers
    Cornelia Voß, Expert on Textiles at Wissenschaftsladen Bonn, Germany
  2. Fibers made from wood – our position in the circular and bio-based economy
    Waltraud Kaserer, Director Strategic Partnerships and Public Affairs, Lenzing AG, Austria
  3. Is it possible to combine Fashion & Sustainability? How to achieve a more conscious wardrobe
    Elin Larsson, Program Director RE:Source, Sweden
  4. Q&A Session

Questions about textiles, fashion and bioeconomy?
Don´t hesitate and send them to us! We will post them into our Dialogue Zone where you will be able to participate with your contributions. Please stay updated and visit the Dialogue Zone.

Contact for further information: Gottfried Mayer, mayer@oekosozial.at 

Dieses Webinar wird vom Ökosozialen Forum Österreich & Europa und dem Wissenschaftsladen Bonn in Zusammenarbeit mit der schwedischen NGO Vetenskap & Allmänhet, VA organisiert. Die Veranstaltung findet im Rahmen unseres von der Europäischen Kommission finanzierten Horizon-2020-Projekts BLOOM statt.

 

Im Rahmen unseres Projekts BLOOM organisieren wir in Zusammenarbeit mit dem spanischen Hub den ersten Teil der BLOOM Bioeconomy Webinar-Serie. In Webinar werden wir über Bioraffinerie und Bioprodukte sprechen: Von der Verwendung der Biomasse aus den Olivenhainen in Spanien über die Umwandlung von Rohstoffen wie Mais, Kartoffeln und Weizen in hochwertige Stärke-Bioprodukte für zahlreiche Anwendungen in sehr unterschiedlichen Branchen.

Das Webinar findet in englischer Sprache statt und ist kostenlos, eine Registrierung ist jedoch unter folgendem Link erforderlich: https://bloom-bioeconomy.eu/2020/05/12/bioeconomy-biorrefinery-and-innovative-bioproducts/

Agenda:

  1. Biorefinery based on agricultural residues. Case study: biomass from olives

          Eulogio Castro from the University of Jaén (Spain) Professor at Department of Chemical, Environmental and                  Materials Engineering

2. AGRANA Biorefinery concept – 100 % recovery of industrial used agricultural commodities

          Werner ZUSER | Board of MGMT Operations Division Starch | Corporate Director Raw Materia

3. Discussion

The participants will be able to send their questions in advance and we will post them in our Dialogue Zone in our web where they can actively participate. During the webinar there will be a possibility to ask questions.

You will receive in your email the link to the webinar the day before.

Contact for further information: Rocio Juste rjb.op@ceia3.es

Wann: Mittwoch, 22. April 2020, 11:00–12:00 Uhr
Wo: Ihr eigener Computer

Ressourcenknappheit, Klimawandel, Corona-Pandemie – unsere Gesellschaft steht vor zahlreichen Herausforderungen. In diesem Webinar – organisiert vom Ökosozialen Forum Österreich & Europa – erfahren Sie mehr über Bioökonomie als möglichen Hebel hin zu einer zukunftsfähigen und regionalen Wirtschaft und können mit ExpertInnen diskutieren.

Von Baustoffen aus nachwachsenden Rohstoffen über kompostierbaren Kunststoff bis hin zu Kleidung aus Holz: Die Produktpalette aus dem Innovationsbaukasten der Bioökonomie reicht weiter als das Auge reicht. Zudem bietet dieser Wirtschaftszweig bereits heute mehr als 18 Millionen Menschen in Europa einen Arbeitsplatz. Doch wie unterscheidet sich Bioökonomie von einer Ökonomie auf Basis fossiler und anderer nicht erneuerbarer Rohstoffe? Wie profitieren die Menschen in den Regionen Österreichs bereits heute und in Zukunft davon? Und: Wie nachhaltig ist Bioökonomie überhaupt? Diese und weitere praktische Fragen diskutieren:

Fritz Gattermayer, Vorstand der AGRANA Beteiligungs-AG
Martin Greimel, Leiter des Zentrums für Bioökonomie auf der Universität für Bodenkultur Wien
Max Hiegelsberger, Agrar-Landesrat von Oberösterreich
Tanja Spennlingwimmer, Leitung Investoren- & Standortmanagement, Business Upper Austria
Havvanur Tuz, Schülerin der BHAK & BHAS Wien 10, BLOOM-Projektschule

Moderation: Gottfried Mayer, Ökosoziales Forum Österreich & Europa

Sichern Sie sich jetzt einen von 100 kostenlosen Webinarplätzen und diskutieren Sie mit!

Anmeldung bis 21. April 2020 unter folgendem Link möglich: https://xn--kosozial-m4a.at/event/webinar_biooekonomie/

Nach Anmeldung erhalten Sie ein Bestätigungsmail mit den Zugangsdaten. Bitte kontrollieren Sie auch Ihren Spam-Ordner.

Das ökosoziale Webinar ist kostenlos und wird über Adobe Connect durchgeführt. Es findet im Rahmen unseres von der Europäischen Kommission finanzierten Horizon-2020-Bioökonomieprojekts „BLOOM“ statt.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:
Gottfried Mayer, mayer@oekosozial.at

Webinar: Das Zuhause von morgen – Ökosoziales Wohnen in der Praxis

Wann: 26.03.2020, 17:00-18:20 Uhr

Wo: Ihr eigener Computer

Derzeit verbringen wir viel Zeit in unseren eigenen vier Wänden. Gerade jetzt wollen wir mit Ihnen über ökosoziales Wohnen diskutieren! Dafür haben wir ein Format gewählt, bei dem Sie bequem von zu Hause teilnehmen können.

Einrichtungsgegenstände, Böden, Wände oder sogar Reinigungsmittel – wenig nachhaltige Materialen finden wir in nahezu jedem Haushalt. In diesem Webinar möchten wir die Vielfalt von natürlichen Materialien und Produkten aufzeigen, die bereits heute existieren. Von der Badewanne aus Holz bis zum Schallschutz aus Hanf. Außerdem beantworten wir praktische Fragen: „Wie gelingt umweltfreundliches Heimwerken?“ und „Woher bekomme ich die notwendigen Materialien dafür?“.

Inputs:

„Praktischer Ratgeber für ökologisches Wohnen und Heimwerken“

Harald Brugger, DIE Umweltberatung, Teamleitung Chemie & Konsum

„Innovative Materialien & Produkte aus der Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft – Erfahrungen aus dem EU-Horizon-2020 Projekt BLOOM“
Gottfried Mayer, Ökosoziales Forum Österreich & Europa

Im Anschluss: moderierte Diskussion anhand von Fragen aus dem Publikum

Moderation: Veronika Hebenstreit & Eva Wagner, Ökosoziales Studierendenforum

Sichern Sie Sich bis 25.03. 2020 einen von 100 kostenlosen Webinarplätzen unter: https://ökosozial.at/event/webinar-das-zuhause-von-morgen-oekosoziales-wohnen-in-der-praxis/

Unter dem Motto „Bio meets Economy – Science meets Industry“ wird die Konferenz bereits zum 9. Mal in Halle an der Saale stattfinden. Partnerregion im Jahr 2020 ist die Ostsee-Region.
Kontakt: WissenschaftsCampus Halle/BioEconomy Cluster

Homepage

Seit seiner Premiere 2018 lockt der Biopolymer-Kongress alljährlich Verarbeiter und Anwender, Hersteller und Zulieferer sowie Entwickler biologisch basierter, bioabbaubarer Kunststoffe nach Halle (Saale). Die Teilnehmer und Referenten kommen aus Europa, Asien und Übersee. Der MKT ist seit 2009 Anziehungspunkt für überregionale und internationale Akteure der Branche. 2020 stehen „Kreislaufwirtschaft & Ressourceneffizienz“ im Mittelpunkt der Tagung. Beide Veranstaltungen machen die aktuellsten Technologien und Materialien für Verarbeiter und Anwender sichtbar und ermöglichen ihnen den direkten Austausch mit Wissenschaftlern und Produktentwicklern.
Kontakt: Polykum e.V.

Homepage

Experten aus Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen referieren bei den  Thementagen Grenz- und Oberflächentechnik im Rahmen einer mehrtägigen Konferenz zur Thematik Oberflächentechnik für die Praxis. Ergänzt wird diese Tagung im jährlichen Wechsel durch das Optik- und Biomaterial-Kolloquium.
Kontakt: INNOVENT e.V. Technologieentwicklung

Homepage

Es gibt viele Herausforderungen, Chancen und offene Fragen in Bezug auf Bioökonomie, Verbrauch und Ressourcennutzung in städtischen Gebieten als potenziellen Weg für eine nachhaltige Entwicklung.
Die Konferenz ist speziell auf Beiträge ausgerichtet, die innovative Themen an der Schnittstelle zwischen Informatik und kultureller, anthropologischer und sozialwissenschaftlicher Forschung im Kontext der Bioökonomie behandeln
Kontakt: Carolin Johannsen
c.johannsen@uni-bremen.de

Homepage

EUBCE 2020 will fully integrate Bioeconomy into its conference programme

The European Biomass Conferences and Exhibition has grown from a small research community biomass conference more than 30 years ago to a well-established international conference, tackling challenges ranging from biomass growth and biomass conversion to bioenergy, biofuels and bioproducts, sustainability and policies, and to provide a forum for industrial implementation of technologies enabling the  transition away from fossil fuels economies. For all of these topics on integration of processes, technologies and value chains it has always been necessary to ensure the most efficient use of the limited biomass resource and enable economic viability. The ultimate step of integration is a fully functioning bioeconomy.

A bioeconomy existed in pre-industrial, pre-fossil fuel times, as well-established traditional bio-based activities, ranging from agriculture, food, feed, fibre and forest-based industries. A modern bioeconomy is now emerging, encompassing biomaterials and biochemicals production, along with traditional bio-based products. EUBCE tackles already some of the non-energy sectors such as biochemical and biomaterials and biorefineries. Bioeconomy encompasses the wide ranging economic sectors dealing with the growth, conversion, application and marketing of bioproducts and biochemicals from biogenic sources.
The 28th EUBCE will expand its portfolio from energy related biomass production and conversion of bio-based feedstock to other sectors of the economy and will now integrate the bioeconomy into its conference programme.

In 2020 the conference will include key sessions that will dig deep into the structure, components and role of the emerging bioeconomy in Europe and across the world. There will be plenty of opportunities to present, to listen to and to discuss the fine details of technology developments, options for mitigation of adverse environmental and climate impacts and engage in policy debates. Research results from all stages of development will continue to form the core of the conference  addressing the bioeconomy, the thread that links all facets of the growth and utilization of biomass now and in the future.

The organisers of the 28th EUBCE would like to invite all active workers in the field of biomass utilization, and indeed all people with an interest in being part of the emerging bioeconomy, to attend the event in April 2020 in Marseille, France.

Further information: Website

We are pleased to inform you that the next BBI JU Stakeholder Forum will take place on 4 December 2019 in Brussels.

The registration for the event will open in September but in the meantime, please mark your calendars!

ABOUT THE EVENT

The BBI JU Stakeholder Forum 2019 will bring together the bio-based industries community and facilitate open discussion on the impact, achievements and strategic direction of the Bio-based Industries Joint Undertaking (BBI JU) programme, as well as the latest developments in the bio-based industries sector.

THE PROGRAMME

BBI JU will present a comprehensive programme of high-level speakers, who will present their ideas through inspiring keynote speeches, pertinent panel discussions and parallel sessions. There will be also networking opportunities and a project exhibition where 100 granted projects will present their work. Bringing projects together in one venue with other BBI JU stakeholders, will facilitate the exchange of ideas and best practices.

WHO

We welcome all our stakeholders: industry, SMEs, academia, research organisations and policymakers, opinion leaders, EU community, BBI JU projects’ participants and bio-based industries community as a whole.

WHERE

The event will take place at the Egg Congress and Meeting Center in Brussels.

Seit März 2019 hat Österreich eine Bioökonomie-Strategie. Damit sei man im internationalen Vergleich zwar spät dran, vor allem der ländlichen Bereich könne von der möglichst erdölfreien Art des Wirtschaftens profitieren, zeigte sich der ehemalige Rektor der Universität für Bodenkultur, Martin Gerzabek, gegenüber der APA überzeugt. Die Alpbacher Technologiegespräche widmen sich dem Thema am Samstag.

Bei der Bioökonomie geht es darum, dass sich Wirtschaft und Industrie die Natur mit ihren Energie- und Stoffwechselkreisläufen zum Vorbild nehmen und nachhaltig sowie möglichst energie- und ressourcenschonend haushalten. Nachwachsende Rohstoffe aus der Land- und Forstwirtschaft sollen statt Erdöl die nötigen Rohmaterialien und erneuerbare Energie liefern. Dabei soll das Hauptaugenmerk auf wirtschaftlichen Kreisläufen und weniger auf dem simplen Verbrennen von Biomasse liegen. Ziel ist dabei vor allem, höherwertige Stoffe aus den Rohmaterialien zu erzeugen, was eine enge Zusammenarbeit mit wissenschaftlicher Technologieentwicklung bedingt.

Der lange Anlauf zu einer übergeordneten nationalen Bioökonomie-Strategie begann bereits 2013 mit einem “Policy Paper”. Die Boku hatte damals eine Veranstaltung mit dem “Vater der Bioökonomie” in Europa, Christian Paterman, organisiert. Auf Initiative des Vereins BIOS-Science Austria wurden erste Schritte gesetzt, schlussendlich wurde die Strategie im März im Nationalrat verabschiedet. Eckpunkte für einen konkreten Aktionsplan wurden im Juni im Rahmen eines Workshops erarbeitet.

Er sei “sehr froh, dass es die Strategie gibt”, so Gerzabek, der auch im Rahmen von BIOS-Science Austria einer der Hauptinitiatoren dazu war. Nun seien alle wichtigen politischen Akteure an Bord, trotzdem ist man in Deutschland bereits ein gutes Stück weiter. Die dortige Strategie habe einen Finanzierungspfad, “der im Milliarden-Bereich angesiedelt ist”, so Gerzabek, der seit kurzem als Präsident der Christian Doppler-Gesellschaft (CDG) fungiert. Auch im Alpbacher Plenum werden mehrere Experten aus Deutschland ihre Sicht der Dinge darlegen.

Die österreichische Strategie hat zwar auf sich warten lassen. Er habe aber mittlerweile etwa auch von Christian Patermann die Rückmeldung erhalten, dass das nunmehrige Papier das bisher beste seiner Art sei. Mit zahlreichen einschlägig arbeitenden Unis und Forschungsinstitutionen stehe die Bioökonomie in Österreich auch auf einem guten Forschungs-Boden. Wichtig sei, dass der Fokus nicht nur auf der Land- und Forstwirtschaft liege, sondern u.a. auch der Klimaschutz oder die ländliche Entwicklung beachtet werden.

“Wir sollten besonders darauf schauen, dass wir benachteiligte Regionen mit einbeziehen”, sagte Gerzabek. Eines der größten Probleme vieler Gegenden sei das Fehlen hochqualitativer Arbeitsplätze und Wertschöpfung, obwohl diese oft in der land- und forstwirtschaftlichen Produktion stark sind. Hier bräuchte es “dezentrale Bioraffinerien”, mit denen vor Ort jene Biomasse in Grundstoffen für die chemische Industrie verarbeitet oder etwa höherwertige Futtermittel hergestellt werden können, die bisher einfach verbrannt wird. “Hier gibt es unglaublich viele Möglichkeiten und Ideen”, zeigte sich Gerzabek überzeugt.

Das ergebe letztendlich Wirtschaftssysteme mit relativ kurzen und daher umweltfreundlichen Wegen und hoher Wertschöpfung. Konkret bräuchte es mittelfristig die Einrichtung von Bioökonomie-Modellregionen mit fixer Finanzierung und Verbindung in Richtung Forschung und Entwicklung (F&E). “Ich glaube, wir haben großes Potenzial, das von der Wissenschaftsseite zu unterstützen und auch tolle Betriebe, die schon sehr viel können”, so Gerzabek.

Dass aktuell die Auswirkungen des Klimawandels stark spürbar sind, zeige auch, wie wichtig die Verbindung der Bioökonomie mit dem Nachhaltigkeitsgedanken sei. Dabei dürfe es sich nicht um ein “Verzichtskonzept” handeln, laut dem Wissenschafter sollte es vielmehr als Entwicklungskonzept mit ökonomischen Mehrwert für die Regionen betrachtet werden.

Quelle: https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/forum-alpbach-biooekonomie-soll-laendlichen-raum-aufwerten-75247912 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2019

Nachhaltigkeitsministerin überzeugt: Enormes Potenzial für Österreich – BMNT erarbeitet Aktionsplan der Bioökonomie-Strategie

Bioökonomie ist der Schlüssel für eine nachhaltige Zukunft“, betont Nachhaltigkeitsministerin Maria Patek als Teilnehmerin des Panels „Bioökonomie – unverzichtbar für die Zukunftssicherung der Menschheit“, im Rahmen des Forum Alpbach. „Der Ersatz von fossilen Rohstoffen und Energieträgern durch nachwachsende Alternativen ist langfristig der einzig richtige Weg, um auch den nächsten Generationen die beste Lebensqualität zu ermöglichen. Die Bioökonomie zeigt die dafür notwendigen Lösungsansätze auf“, so Patek. Im März wurde auf Bundesebene erstmals eine gesamthafte Bioökonomie-Strategie beschlossen. Derzeit werde im Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus an der Umsetzung eines entsprechenden Aktionsplans gearbeitet. Nachhaltigkeitsministerin Patek ist davon überzeugt, dass dieses Thema auch für künftige Bundesregierungen ein wichtiger Schwerpunkt sein müsse: „Ob es sich um biobasierte Produkte, Bioenergie oder damit verbundene Technologien und Dienstleistungen handelt – der Bioökonomie-Bereich birgt enormes Potenzial für Österreich.“

Das größte Rohstoffpotenzial Österreichs im Rahmen der Bioökonomie wird in Holz gesehen. Sowohl die Waldfläche als auch die Holzvorräte pro Hektar steigen seit Jahrzehnten kontinuierlich – es wächst somit mehr Holz nach als genutzt wird. Die Landwirtschaft, die Wasserwirtschaft sowie Abfälle, Nebenprodukte und Reststoffe sind weitere wichtige Rohstoffquellen für die Bioökonomie. Auch auf Produktebene verfügt Österreich in einigen Schlüsselbereichen der Bioökonomie über Stärkefelder wie die Papier- und Zellstoffindustrie, der Bau- und Holzsektor und einige Sektoren der chemischen Grundstoffindustrie. Verbunden mit Innovation und Forschung wird die Bioökonomie eine Vielzahl an neuen und innovativen Produkten, Dienstleistungen und damit Märkten hervorbringen.

Plenum Bioökonomie

Business and Science Forum „THE DEVELOPMENT OF BIOECONOMY AS A PREREQUISITE FOR LONG-TERM COMPETITIVENESS AND WELFARE CREATION“

The purpose of the forum is to discuss the challenges and opportunities of modernization of bioeconomy sectors and innovative solutions for developing a competitive bioeconomy and creating economic, social and environmental welfare and rural areas vitality.

Conference Programme

The EFIB 2019 programme covers the future of materials, food and feed, industrial processes in three major tracks on conference day 1 of the conference.  On conference day 2 further topics include the usage of novel feedstocks such as CO2 or waste as a resource for bio-based processes. The dynamic political landscape from Brexit in UK to the growing innovation power of China will be discussed as well in an own track on global bioeconomies. A plenary session on Day 2 will also discuss the challenge of establishing a sustainable financing environment and of integrating industrial biotechnology and bioeconomy companies in financial categories which try to map sustainable businesses.

The conference will also offer a lively exhibition, Start-up Village and a new “The Taste of the Future”-evening reception, providing product samples and tastings of novel food products, a guided tour through the innovation areas and start-up pitches.

Programm Overview

In the frame of IFIB 2019, SI Impresa, together with InnovhubSSI and the Enteprise Europe Network, organizes the IFIB PARTNERING EVENT. A one to one meetings event running in parallel to IFIB Conference, giving you the opportunity to meet potential commercial and technological partners in the field of bioeconomy.

Last year edition saw the participation of 100 companies and research centres coming from 16 different countries, thanks to the b2b meetings 30 participants are discussing cooperation and 4 agreements have already been reached.

Don’t miss this free business and networking opportunity! Register to IFIB2019 and don’t forget to flag the B2B session/s of your preference.

Homepage

4 topics:

• Towards a circular urban bioeconomy: the challenge of closing the loops

• Sustainable production of bio resources: an environmental challenge

• Bioengineering serving the innovative bioeconomy

• Citizen involvement in bioeconomy strategies: understanding their perceptions and motivations to facilitate the transition

SAVE THE DATE

Location: Paris – France
Ministry for education, research and innovation
25 rue de la Montagne Sainte-Geneviève, Paris 5ème

Registration:
The workshop is free of charge but you need to register.

The working language is English.

Further Information at Workshop website.

ContactBioeconomy2019@inra.fr

 

Together with distinguished speakers such as IKEA’s former Chief Sustainability Officer Steve Howard, and European Commission Director General for Climate Mauro Petriccione, we will demonstrate how our industry is at the forefront of climate change mitigation thanks to its natural resources, processes and final products.

What can you expect?

Paper & Beyond 2019 will be the opportunity to state our climate ambition in an exclusive initiative which our top CEOs will hand over to EU policymakers and the press.

We will also launch new platforms and tools to help boost material substitution, increase the circularity and recyclability of our products and guarantee their safety in the many product applications. Finally, we will illustrate how the digitalisation of our processes brings benefits both for our industry and the environment.

During the conference, CEPI will unveil its new visual identity reflecting the industry’s transformation, focusing on its core values, attributes and solutions.

If you join us on 19 November, you can also look forward to discovering inspiring innovation talks thanks to our Blue Sky Young Researchers & Innovation Award. This award singles out remarkable research projects in forest-based science, products using forest-based raw materials, process improvements or other innovations throughout the value chain.

The draft programme can be found below.
Paper & Beyond, 2019. Programme.pdf

At this event, we will examine the need for a systems approach to EU food policy including the tensions between agro-ecological approaches and advocates of ‘sustainable intensification’, the need for enhanced biodiversity and steady crop yields, new systems for environmental land management and public engagement in this process.
Our wider picture will consider how EU agricultural trade policy and trade governance will need to be reconsidered in order to play a positive role in creating an EU-wide sustainable food system. Our proposed system needs concerted action across governments, an interdisciplinary approach and collaborative policy solutions.
The White Rose Universities of Leeds, Sheffield and York have key expertise in the benefits of creating sustainable food systems and this event will present their policy recommendations from a UK and EU perspective. Our expert Panel will hear contributions from Professor Sue Hartley OBE, Director of the University of York Environmental Sustainability Institute and former advisor to the European Food Safety Authority and the European Commission on the ecological effects of genetically modified crops; Professor Peter Jackson, Co-Director of the University of Sheffield Institute for Sustainable Food and chair of the current SAM Expert Working Group for the Evidence Review ‘Towards an EU Sustainable Food System’; and Professor Fiona Smith, in International Economic Law at the University of Leeds and invited expert for the DG SANTE Working Group on EU Food Safety in Nutrition in 2050. The Panel will be chaired by Vice-Chancellor Sir Alan Langlands from the University of Leeds, with an EC response from Dyanne Bennink, acting Head of the Bioeconomy and Food Systems Unit of the Healthy Planet Directorate (tbc).

Further information

Themes

Bioeconomy | Environment – Environment and health

ABOUT THE EVENT

The BBI JU Stakeholder Forum 2019 will bring together the bio-based industries community and facilitate open discussion on the impact, achievements and strategic direction of the Bio-based Industries Joint Undertaking (BBI JU) programme, as well as the latest developments in the bio-based industries sector.

THE PROGRAMME

BBI JU will present a comprehensive programme of high-level speakers, who will present their ideas through inspiring keynote speeches, pertinent panel discussions and parallel sessions. There will be also networking opportunities and a project exhibition where 100 granted projects will present their work. Bringing projects together in one venue with other BBI JU stakeholders, will facilitate the exchange of ideas and best practices.

WHO

We welcome all our stakeholders: industry, SMEs, academia, research organisations and policymakers, opinion leaders, EU community, BBI JU projects’ participants and bio-based industries community as a whole.

WHERE

The event will take place at the Egg Congress and Meeting Center in Brussels.

More information will soon be available.

A Bioeconomy Conference is being organised to contribute to achieving an inclusive and sustainable bioeconomy for Europe.

Finland’s Ministry of Agriculture and Forestry and the European Commission are jointly organising the conference, and it is one of the events to be held in Helsinki under Finland’s Presidency of the Council of the European Union.

The conference is aimed at raising public awareness and promoting dialogue on the progress towards a bioeconomy.

This will be accomplished by bringing together academics, researchers, stakeholders, policymakers, business representatives and the civil society across the bioeconomy sector to exchange knowledge, coordinate activities and discuss new actions.

The conference will help to implement important EU policies and initiatives, especially the updated Bioeconomy Strategy from 2018 “A sustainable Bioeconomy for Europe: strengthening the connection between economy, society and the environment” and the Circular Economy Package.

The conference opens on 8 July with a welcoming reception organised by the City of Helsinki and hosted by Mayor Jan Vapaavuori. The conference itself takes place on 9 July at the hotel Scandic Park Helsinki, which is located in the city centre. On 10 July, there are excursions to see how the bioeconomy can work in practice. Excursions will be arranged within the greater Helsinki area, and in central and eastern Finland.

Further Information:

Conference Website

The workshop “Efficient and sustainable production of high added value bio-chemicals via biotechnological and chemocatalytic routes”, organized in the frame of the BioCatPolymers H2020 project, aims to bring together researchers from industry and academia, industrial players, local stakeholders and policy makers to discuss recent advances in the production of high added value bio-based platform chemicals.

The workshop agenda will include presentations from major industries active in bio-chemicals and related European-funded projects working on innovative bio-catalytic and chemo-catalytic process concepts.

The event will close with a tour at the unique facilities of BPF, designed to help develop and up-scale new sustainable production processes for converting bio-based residues into useful chemicals or fuels.

Further Information:

Homepage

Die Klausurwoche Bioökonomie gibt exzellenten Nachwuchswissenschaftlern die Gelegenheit, eigene Arbeiten und Forschungsvorhaben in den folgenden bioökonomischen Themenbereichen zu präsentieren und intensiv zu diskutieren: Philosophie und Ethik, Landwirtschaft und Ernährung, Natur und Umwelt, Energie und Rohstoffe, Marktmechanismen und Technologietransfer, Recht und Regulierung. Dabei sollen ethische, rechtliche und soziale Aspekte der Verfahren und Ziele der Bioökonomie ebenso diskutiert werden wie ihre ökologischen und wirtschaftlichen Dimensionen. Ergänzt werden die Beiträge der Teilnehmer durch Fachvorträge. Interessierte Nachwuchswissenschaftler sind eingeladen, sich per Mail mit einem Abstract (400 bis 600 Wörter) und einem kurzen akademischen Lebenslauf zu bewerben. Die Anzahl der Plätze ist auf 15 begrenzt.
Kontakt: Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften, Forschungszentrum Jülich

Homepage

Die Internationale Konferenz thematisiert nicht nur Fragen der technischen Machbarkeit und der Wirtschaftlichkeit der Züchtung, Haltung und Verarbeitung von Insekten. Die Vorträge und Poster befassen sich auch mit ökologischen, politischen und ethischen Fragen der Insektennutzung.

Kontakt: Christian Psoch

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Am 13. März wurde die Bioökonomiestrategie der Regierung im Ministerrat beschlossen. Bis Herbst 2019 wird ein Aktionsplan erarbeitet

„Wir machen uns auf den Weg in eine erdölfreie Gesellschaft. Bis 2050 wollen wir eine weitgehend dekarbonisierte Gesellschaft erreichen. Die Bioökonomiestrategie wird uns den Weg zeigen“, so Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger am Mittwoch im Ministerrat. Bioökonomie hat zum Ziel, mit fossilen Rohstoffen erzeugte Produkte dauerhaft durch gleichwertige Produkte, die mit nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden können, zu ersetzen. Die Bundesregierung hat in der österreichischen Klima- und Energiestrategie, der #mission2030, die Erstellung einer Bioökonomiestrategie vorgesehen.

„Den Klimawandel zu bewältigen, ist eine der größten globalen Aufgaben des 21. Jahrhunderts. Mit der Österreichischen Bioökonomiestrategie wird ein bio-basierter Wirtschaftskreislauf angestrebt, der sich am natürlichen Stoffkreislauf orientiert und der Technologie und Ökologie in Einklang bringt“, so Köstinger. Die Strategie richtet sich an alle relevanten Akteurinnen und Akteure in diesem Bereich: An Land- und forstwirtschaftliche Produzierenden, Abfallentsorgenden, verarbeitende Industrie und ganz besonders an Handel und Konsumentinnen und Konsumenten, die von den Vorteilen der biobasierten Produkte profitieren.

Ziele der Bioökonomiestrategie:

  • Reduktion der Abhängigkeit von nicht erneuerbaren Rohstoffen durch Erhöhung des Anteils erneuerbarer Rohstoffe am gesamten Rohstoffeinsatz
  • Förderung von Innovation
  • Förderung wirtschaftlicher Entwicklung
  • Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen
  • Förderung nachhaltiger gesellschaftlicher Transformation
  • Erreichung der Klimaziele

Rund 2.000 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft an dieser Strategie gearbeitet haben mittels Online-Konsultationen sich an der Bioökonomiestrategie beteiligt. Gemeinsam mit der EU-Kommission wurde eine Bioökonomie-Konferenz durchgeführt.

„Auf Basis der Bioökonomiestrategie erstellen wir nun bis Herbst 2019 einen Aktionsplan zur Umsetzung. Wir wissen, was wir tun müssen, jetzt erarbeiten wir, wie wir unseren Plan umsetzen und dabei die Gesellschaft und alle wichtigen Akteure mitnehmen“, so Köstinger.

Bioökonomiestrategie

Mehr als 60 namhafte Referenten und Moderatoren aus Wissenschaft und Praxis analysieren und diskutieren auf dem 27. C.A.R.M.E.N.-Symposiums Trends und Entwicklungen im Bereich nachwachsende Rohstoffe, erneuerbare Energien und nachhaltige Ressourcennutzung. Zwei Tage lang können sich die Teilnehmer in zwölf verschiedenen Fachblöcken über aktuelle Fragen zur Energie- und Ressourcenwende informieren.
Kontakt: C.A.R.M.E.N. e.V.

Homepage

This conference aims to provide international major players from the bio-based building blocks, polymers and industrial biotechnology industries with an opportunity to present and discuss their latest developments and strategies.
Kontakt: Dominik Vogt

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Die Konferenz zur Bioökonomie versammelt jährlich renommierte und internationale Vertreter aus Wissenschaft und Industrie für einen intensiven und fruchtbaren Austausch über neueste Forschungsergebnisse, Innovationen und aktuelle Entwicklungen an den Märkten. Unter dem Motto „Bio meets Economy – Science meets Industry“ laden der WissenschaftsCampus Halle und das BioEconomy Cluster Mitteldeutschland in diesem Jahr zur 8th International BioEconomy Conference erneut nach Halle (Saale) ein.
Kontakt: Ina Volkhardt

Homepage

Die Landwirtschaft befindet sich im digitalen Umbruch – mit einem gigantischen Potential für Verbraucher und Agrarwirtschaft. Technische Innovationen ermöglichen bereits heute den effizienteren Einsatz von Ressourcen und liefern Antworten auf die veränderten Anforderungen beim Umwelt- und Tierschutz. Neben innovativen Produktionsformen entwickeln sich im Zuge der digitalen Transformation auch vollkommen neue zukunftsweisende Geschäftsmodelle in der Landwirtschaft. Neue Konzepte – wie etwa das Foodsharing – bilden dabei nur einen Baustein der vielfältigen eCommerce-Chancen für Landwirte. Auch die Optimierung bestehender Prozesse oder die Kostenreduzierung durch Automatisierung werden die Agrarwirtschaft verändern. Das Programm der #dfc19 behandelt die Themenkomplexe Tierhaltung, Pflanzenproduktion sowie die Digitalisierung des Wertschöpfungsnetzwerks vom Erzeuger bis zum Konsumenten.
Kontakt: Bitkom e.V.

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The symposium Euro BioMAT 2019, 08.-09. May 2019, addresses the growing interest of science and industry in the different aspects of the creation, characterization, testing and application of biomaterials and closely related areas. The motivation is not only the recent scientific progress and new challenges of this exciting, strongly interdisciplinary field of science and engineering. Materials scientists, physicists, chemists, biologists in industrial R&D as well as medical professionals are increasingly facing situations, where materials are confronted with high performance requirements and a challenging biological environment at the same time.
Kontakt: Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.

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Biobased Barcamp is an open space for the regional and international bioeconomy community to discuss ideas, projects, issues, challenges and visions. Our goal is to connect participants from different sectors and regions, so that they cooperate, innovate and create value for new biobased value chains together. It is up to the participants which themes to set, which topics to discuss, which questions to raise. Even though discussions and workshops will be created on the spot, a structured environment is provided to create results and value.
Possible topics: resource efficiency, value from waste, re-use of side streams, circular value creation, blue growth, green products, biotech solutions, digital value creation, costs and benefits of economic transformation, re-use of biobased materials…
Kontakt: Christin Wienhold, Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB)

Homepagehttps://biobased2019.b2match.io/home

The conference will focus on discovering the overall algae market potential in Europe, technologies feasible for large scale deployment along with funding opportunities and advise on scaling up, insights from various algae markets with real life examples of companies using algae in their applications today and insights on processes breaking into the markets and gaining brand awareness. We will also focus on 2 important areas related to: cooperation in terms of towards standardisation & regulation for products (specifically food product) + also how to attract investments and create beneficial partnership.
Kontakt: ACI

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Bioökonomie, die Verwendung von nachwachsenden statt von fossilen Rohstoffen für
Industrie und Gewerbe, ist ein wirksames Werkzeug das Ende des Öl-Zeitalters
einzuleiten. Damit kann schädlicher CO2-Ausstoß reduziert und die negativen Folgen
des Klimawandels eingedämmt werden. Die Bioökonomie bietet neue Chancen für
zahlreiche Bereiche. Das reicht vom Ersatz von Kunststoff aus Erdöl im Alltag, in der
Wirtschaft und in der Industrie bis hin zum Bauen aus Holz, Kleidung und
Fahrzeugteilen.

Das alles wird nicht allein akademisch diskutiert, sondern hautnah gezeigt. Eine
Ausstellung und eine Modeschau der neuesten Kollektionen mit HighTec-Textilien aus
biologischen Rohostoffen österreichischer Designer, präsentiert von Wolfgang Reichl
FACE, gibt Einblick in die vielfältigen Anwendungsbereiche der Bioökonomie.

Programm

Das Mission Statement Bioökonomie wurde am 8. November 2018 von Bundesministerin Köstinger veröffentlicht. Die drei befassten Ministerien präsentieren einen Überblick zu den Zielen und Potenzialen der Bioökonomie in Österreich.

Das Mis­si­on State­ment Bio­öko­no­mie des BM Nach­hal­tig­keit und Tou­ris­mus, BM Bil­dung, Wis­sen­schaft und For­schung und BM Ver­kehr, In­no­va­ti­on und Tech­no­lo­gie be­schreibt die Bio­öko­no­mie­stra­te­gie für Ös­ter­reich und deren Grund­sät­ze, Ent­wick­lungs­po­ten­zia­le, Wir­kung und Ziele.

Mission Statement Bioökonomie

In zahlreichen Produkten des täglichen Lebens ist Erdöl verarbeitet. Die österreichische Bioökonomiestrategie befasst sich damit, wie diese künftig ohne die Verwendung von Erdöl oder fossilen Ressourcen erzeugt werden können.

Eine der größ­ten glo­ba­len Her­aus­for­de­run­gen für die nächs­ten Jahr­zehn­te auf dem Ge­biet des Um­welt­schut­zes ist die Re­duk­ti­on des Treib­haus­ef­fekts. Ös­ter­reich be­kennt sich zu den in­ter­na­tio­na­len Kli­ma­zie­len und zu einer ak­ti­ven Kli­ma­schutz- und En­er­gie­po­li­tik. Zen­tra­les Ziel ist die Re­duk­ti­on von Treib­haus­gas­emis­sio­nen. Ös­ter­reich wird seine Treib­haus­gas­emis­sio­nen bis 2030 um 36 % ge­gen­über 2005 re­du­zie­ren. Dafür ist eine ko­or­di­nier­te, ab­ge­stimm­te Kli­ma- und En­er­gie­po­li­tik not­wen­dig, die die Ba­lan­ce zwi­schen öko­lo­gi­scher Nach­hal­tig­keitWett­be­werbs­fä­hig­keit und Ver­sor­gungs­si­cher­heit auch in der Zu­kunft ge­währ­leis­tet. Aus die­sem Grund wurde die Er­stel­lung einer in­te­grier­ten Kli­ma- und En­er­gie­stra­te­gie be­schlos­sen, um damit Ver­ant­wor­tung für einen kon­se­quen­ten Dekar­bo­ni­sie­rungs­pfad bis 2050 zu über­neh­men.

 

Um diese Ziele zu er­rei­chen, braucht es nicht nur eine Dekar­bo­ni­sie­rung des En­er­gie­sys­tems, son­dern auch einen weit­ge­hen­den Er­satz von fos­si­len Roh­stof­fen in allen Ma­te­ria­li­en des täg­li­chen Ge­brauchs. Dies kann er­reicht wer­den durch:

 

  • Er­hö­hung der Ef­fi­zi­enz auf allen Ebe­nen
  • Be­wuss­te­res Kon­sum­ver­hal­ten und nach­hal­ti­ges Pro­dukt­an­ge­bot
  • Er­schlie­ßung aller er­neu­er­ba­rer Roh­stoff­quel­len durch Nut­zung von Rest­stof­fen, Ne­ben­pro­duk­ten, Ab­fäl­len und der Pro­duk­ti­on neuer Roh­stof­fe, wie zum Bei­spiel von Algen
  • Chan­cen durch In­no­va­tio­nen für den wirt­schaft­li­chen und ge­sell­schaft­li­chen Wan­del nut­zen

 

Den Rah­men dafür soll die ös­ter­rei­chi­sche Bio­öko­no­mie­stra­te­gie bil­den. Diese soll Ös­ter­reich in den nächs­ten Jahr­zehn­ten zur erd­öl­frei­en Ge­sell­schaft füh­ren.

Bio­öko­no­mie hat zum Ziel, erd­öl-ba­sier­te bzw. mit fos­si­len Roh­stof­fen er­zeug­te Pro­duk­te dau­er­haft durch gleich­wer­ti­ge Pro­duk­te, die mit nach­wach­sen­den Roh­stof­fen her­ge­stellt wer­den kön­nen, zu er­set­zen. Das Kon­zept der Bio­öko­no­mie um­fasst ei­ner­seits die Roh­stoff­quel­len(Land- und Forst­wirt­schaft, Was­ser­wirt­schaft und Ab­fäl­le) und an­de­rer­seits die Nut­zung die­ser bio­ba­sier­ten Roh­stof­fe (Le­bens- und Fut­ter­mit­tel, Ma­te­ria­li­en, En­er­gie). Es wird ein Wirt­schafts­kreis­lauf an­ge­strebt, der Tech­no­lo­gie und Öko­lo­gie in Ein­klang bringt.

Das be­deu­tet, dass der Ein­satz von nach­wach­sen­den Roh­stof­fen im Ver­gleich zum Ge­samt­roh­stof­f­e­in­satz bis 2030 deut­lich er­höht wer­den muss. Dies kann durch die Stär­kung be­ste­hen­der Wirt­schafts­sek­to­ren, durch Un­ter­stüt­zung in­no­va­ti­ver Tech­no­lo­gi­en und Dienst­leis­tun­gen, durch die bes­se­re Ver­net­zung von Wis­sen, durch Be­wusst­seins­bil­dung sowie durch die Schaf­fung von Ak­zep­tanz ge­gen­über bio­ba­sier­ter Pro­duk­ten und Dienst­leis­tun­gen er­fol­gen.

Bei einer Sub­sti­tu­ti­on aller fos­si­ler Ma­te­ria­li­en durch bio­ba­sier­te Stof­fe würde das je­doch einen Flä­chen­be­darf zwi­schen 0,9 bis 3,8 Mil­lio­nen Hekt­ar be­deu­ten. Der­zeit wer­den in Ös­ter­reich rund 7,4 Mil­lio­nen Hekt­ar land- und forst­wirt­schaft­lich ge­nutzt. Diese Zah­len zei­gen, dass ein blo­ßer Er­satz fos­si­ler Roh­stof­fe durch zu­sätz­li­chen Anbau nicht mög­lich ist. Daher be­darf es eines brei­ten Mix an Maß­nah­men zur Be­reit­stel­lung der bio­ba­sier­ten Roh­stof­fe bei gleich­zei­ti­ger Er­hö­hung der Ef­fi­zi­enz der ein­ge­setz­ten Ma­te­ria­li­en.

Ös­ter­reich ist im Be­reich der Bio­öko­no­mie eines der in­no­va­tivs­ten Län­der und ist Vor­rei­ter bei Zell­stof­fen und im Bau­sek­tor. Ein Bei­spiel dafür ist das Holz­hoch­haus „HoHo Wien“ , das der­zeit in As­pern ent­steht. Au­ßer­dem wer­den in Ös­ter­reich Bi­tu­men aus hei­mi­schem Raps­öl oder Klei­der­bü­gel aus bio­ba­sier­tem Plas­tik er­zeugt. Das be­deu­tet, dass es in fast allen nur vor­stell­ba­ren Be­rei­chen Ein­satz­mög­lich­kei­ten gibt. In­no­va­ti­on und For­schung sind die Schlüs­sel dafür, diese Dinge zu schaf­fen und se­ri­en­reif zu ma­chen.

In einer gemeinsamen Pressekonferenz haben heute, Mittwoch, Bundesministerin Elisabeth Köstinger, Bundesminister Norbert Hofer und Bundesminister Heinz Faßmann den Startschuss für die Erarbeitung einer Bioökonomie-Strategie gegeben. „Uns allen ist oft viel zu wenig bewusst, in wie vielen Produkten des täglichen Lebens Erdöl oder andere fossile Ressourcen verarbeitet sind“, so Köstinger. Die Bioökonomie befasst sich damit, wie man künftig die Verwendung von Erdöl in möglichst vielen Produkte vermeiden bzw. mit dem Einsatz nachwachsender Rohstoffe kompensieren kann. Die Bundesregierung hat in der #mission2030, der Klima- und Energiestrategie, die Bioökonomie als einen Leuchtturm definiert und ihr damit besondere Bedeutung gegeben. „Jetzt erarbeiten wir gemeinsam und ressortübergreifend die Grundlagen in diesem Bereich“, so Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger. Österreich bekennt sich zur Erreichung der Ziele des Pariser Klimaabkommens. Bis 2030 sollen die Emissionen um 36 Prozent gesenkt werden. „Unsere Experten rechnen damit, dass wir ein Drittel der notwendigen CO2-Reduktionen mit Maßnahmen aus der Bioökonomie erreichen können“, erklärt Köstinger. Bei der Pressekonferenz führten die drei Bundesminister auch einen 3-D-Drucker vor, der aus nachwachsenden Materialien Gegenstände drucken kann.

Innovation und Forschung als Schlüssel

Die Bioökonomie ist ein Bereich, in dem Innovation und Forschung der Schlüssel zum Fortschritt sind. „Österreich ist hier eines der innovativsten Länder in diesem Bereich. Es gibt viele greifbare Beispiele und Anwendungen. So entsteht derzeit in Aspern das erste Hochhaus aus Holz, man erzeuge Bitumen aus Rapsöl oder Alltagsgegenstände wie Kleiderbügel aus biobasiertem Plastik“, ergänzt Köstinger und erklärt weiter: „Man werde in Zukunft daher auch den Einsatz nachwachsender Rohstoffe erhöhen müssen. Das ist auch eine Chance für die Forstwirtschaft und Landwirtschaft, denn sie produzieren diese Rohstoffe.“  Die Nachhaltigkeitsministerin skizzierte weiters den Prozess, der zur Fertigstellung der Bioökonomie-Strategie führt. „Der Auftrag ist im Rahmen eines Ministerratsbeschlusses erfolgt. In einer ersten Phase haben wir eine Online-Konsultation mit Experten durchgeführt, dieser Teil ist inzwischen abgeschlossen. Eine zweite Konsultationsphase beginnt Ende November. Wir haben eine Analyse des bestehenden Bioökonomie-Bereichs in Österreich gemacht, derzeit werden Forschungsschwerpunkte erarbeitet, die in die Strategie aufgenommen werden sollen. Im ersten Quartal 2019 soll die fertige Strategie vorliegen, im zweiten Halbjahr wird auf dieser Basis ein nationaler Aktionsplan erstellt. In weiterer Folge wollen wir einen Bioökonomie-Cluster gründen, um bestehende Aktivitäten zu bündeln und die Schlagkraft zu erhöhen“, so Köstinger.

Bioökonomie in Europa vorantreiben

Bioökonomie ist aber naturgemäß kein rein österreichisches Thema. „Es gibt hier große Aktivitäten auf europäischer Ebene. Heute Nachmittag werden wir im Rahmen einer großen Konferenz in Wien mit Experten aus vielen Ländern den Rahmen der EU-Bioökonomie-Strategie diskutieren. Die EU-Kommission hat angekündigt, für diesen Bereich in den nächsten Jahren rund 100 Mio. Euro zur Verfügung zu stellen. Ich bin fest davon überzeugt, dass es für Österreich eine strategische und fächerübergreifende Grundlage braucht, um hier schneller voranzukommen. Es gibt aus meiner Sicht auch keine Alternative. Wir machen uns auf den Weg in eine erdölfreie Gesellschaft, die Bioökonomie ist der Schlüssel dazu“, so Köstinger abschließend.

„Energie-, Lebens- und Wirtschaftsräume neu denken“

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass eine Umstellung des Wirtschaftssystems dringend notwendig ist, um protektionistische Tendenzen zu verhindern. Die Reduktion treibhausrelevanter Gase und somit die Umstellung des Energiesystems hin zu einer fossilarmen Primärenergieversorgung kann nur global geschehen. Dies vermeidet nationalistische Alleingänge. Für die Europäische Union ist diese gemeinsame Vorgehensweise und der damit verbundene Zusammenhalt sehr wichtig. Forschung, Entwicklung und Innovation werden die entscheidenden Faktoren sein.
Beim heurigen FORUM ECONOGY werden basierend auf einer Vision für 2040 einzelne Projektergebnisse ebenso wie sich daraus ableitbare Umsetzungen in der Wirtschaft und in der gesamten Gesellschaft vorgestellt.

Zum Veranstaltungsprogramm geht es HIER.

 

Das Wichtigste in aller Kürze:

Wann: 13. November 2018 von 13:30 – 17:00 Uhr

Wo: Johannes Kepler Universität Linz, Altenberger Straße 69, 4040 Linz

Unicenter 2. Stock

CEPI, the organiser of Paper & Beyond, is the pan-European association representing the forest fibre and paper industry.

From forest fibre technology to advance paper design the industry currently invests around 4 billion annually and is a leader of the low carbon circular bioeconomy transition. CEPI’s 2050 ‘Investment Roadmap’ outlines the industry’s vision to advance this transformation in Europe through value creation and decarbonisation.

Registration

Programme

This year’s conference will focus on advanced innovations in bioplastics as well as on environmental aspects and opportunities for growth. Experts are invited to submit proposals for a presentation on the following topics:

  • bio-based and/or biodegradable polymers – latest material and process innovations,
  • packaging innovations, especially food contact solutions,
  • additives for biopolymers,
  • mechanical recycling of bioplastics,
  • Life Cycle Assessment (LCA) of bioplastics,
  • new (durable) applications introduced in 2018,
  • sneak preview 2019 – product and material pre-launch, and
  • the bioplastics policy and market developments in the EU and beyond.

To find out more about the event, the exhibition, and sponsoring options, please go to the conference website.

The emerging bioeconomy is moving from research niche to market norm and Europe needs to maintain its current global leadership. The update of the EU Bioeconomy Strategy is a major European Commission wide policy initiative which will be presented and discussed during the Bioeconomy Conference on October 22, in Brussels, Charlemagne building.

The conference will celebrate the launch of the updated EU Bioeconomy Strategy and action plan to enhance the transition in a changed EU policy context and towards a new environmental, social and economic reality. It will also set the scene for the start of the discussion about synergetic actions across different priority areas:

  • support strategic research and innovation, and strengthen support for education and training,
  • upscale the bio-based sectors, mobilise investments, support the creation of markets, develop better monitoring,
  • encourage the adoption, update and coherence of national and regional Bioeconomy Strategies throughout Europe with citizens engagement,
  • strengthen the understanding and resilience of land and sea ecosystems,
  • monitoring and assessment of bioeconomy development

Registration will be opened early September.

Source: https://ec.europa.eu/research/bioeconomy/index.cfm

Der Jahreskongress der Initiative Biotechnologie 2020+ findet am 4. Oktober 2018 im Fraunhofer-Forum Berlin statt. Gastgeber ist in diesem Jahr die Fraunhofer-Gesellschaft. Der Kongress steht diesmal unter dem Motto »Biological Transformation: Cutting-Egde Technologies in Biomanufactoring«. Im Fokus steht die Schnittstelle aus Biologie und Ingenieurswissenschaften.
Kontakt: Martina Steude
Tel.: +49 331 58187-109

Anmeldung

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Am 1. und 2. Oktober 2018 werfen Experten aus etablierten Unternehmen, Start-Ups und Forschungseinrichtungen auf der Konferenz „Revolution in Food and Biomass Production“ in Köln gemeinsam einen Blick auf die Zukunft der Lebensmittel- und Biomasseproduktion. Welche High-Tech-Strategien zeichnen sich am Horizont zur nachhaltigen Versorgung einer wachsenden Weltbevölkerung mit gesunden Lebensmitteln ab? Welche Möglichkeiten gibt es, die Industrie gleichzeitig mit nachhaltiger Biomasse zur Herstellung umweltfreundlicher Produkte zu versorgen?
Kontakt: Dominik Vogt
dominik.vogt@nova-institut.de

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Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen unter anderem die Themen Stromvermarktung, Holzenergie und alternative landwirtschaftliche Kulturen. Über 60 Referenten und Moderatoren aus Wissenschaft und Praxis analysieren und diskutieren Trends und Entwicklungen in den Bereichen Nachwachsende Rohstoffe, Erneuerbare Energien und nachhaltige Ressourcennutzung.
Kontakt: C.A.R.M.E.N. e.V.

Anmeldung

Programm

Ökologische Nachhaltigkeit und ökonomischer Nutzen sind im Konzept der Kreislaufwirtschaft (circular economy) kein Widerspruch, sondern ergänzen einander. So berechneten Ökonomen einen jährlichen Mehrwert in der Höhe von 1,8 Trillionen € für die Bereiche Mobilität, Lebensmittel und Bauen wenn dieses Konzept ab 2030 in Europa implementiert wird. Die effiziente Integration natürlicher und nachwachsender Ressourcen machen Biopolymere zu einem essentiellen Baustein dieses Konzepts. Eine intelligente Substituierung konventioneller Massenkunststoffe durch Biopolymere und teilweise durch „drop in“ Lösungen wie biobasiertes PE reduzieren die Abhängigkeit von importierten Rohstoffen und die Emission schädlicher Treibhausgase. Weiteres Potential kann am „end-of-life“ der Biopolymere durch technologisch kluges Recycling geschöpft werden. Alle Effizienzsteigerungen zusammen erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit Europas in Zeiten der Verknappung von Rohstoffen und werden helfen Wertschöpfung in die Union zurückzuholen.

Die Vortragsreihe wird mit den Rahmenbedingungen der europäischen Gesetzgebung beginnen, die mit der kürzlich veröffentlichten Kreislaufwirtschaftsstrategie der europäischen Kommission eine klare Richtung hat. Die Tagung setzt sich fort mit der Rohstoffgewinnung über die Verarbeitung von Biokunststoffen und endet mit dem Recycling.

Programm

Die Kammer für Land- und Forstwirtschaft Salzburg und das Ressourcen Forum Austria luden zu den Heffterhofer Umweltgesprächen am Donnerstag, 15. März 2018, von 10.00 – 14.00 Uhr nach Salzburg ein. Die Tagung „Bioökonomie als Innovationschance“ unterstreichte mit aktuellen Vortragsthemen (Faser aus Holz und Kautschuk aus Löwenzahn) und spannenden Diskussionen das große Potential nachwachsender Rohstoffe aus der Land- und Forstwirtschaft für die Industrie.

Das Organisationsteam freute sich mit den Kooperationspartnern Bioeconomy Austria, Land Salzburg, Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik, Stiegl, Uniqa und Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative auf zahlreiche Teilnehmerinnen.

Einladung_Heffterhofer Umweltgespräche

Pressebericht: Nachwachsende Rohstoffe für unsere Technik

grenzübergreifendes Bürger- und Expertenforumim Rahmen der Messe Gesundheitstage Bodensee, bei dem Forschende und Unternehmer sowie Mediziner einen spannenden Einblick in die Ernährung von heute und morgen geben
Kontakt: BioLAGO

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Internationaler Ausstellungskongress für chemische Technik, Umweltschutz und Biotechnologie
Kontakt: DECHEMA

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Unter dem Motto „Bio meets Economy – Science meets Industry“ laden der WissenschaftsCampus Halle und das BioEconomy Cluster Mitteldeutschland am 6. und 7. Juni 2018 zur 7. International Bioeconomy Conference nach Halle an der Saale ein. Die 2012 ins Leben gerufene Veranstaltung zählt zu den wichtigsten Terminen der Bioökonomie in Deutschland und versammelt jährlich renommierte, internationale VertreterInnen aus Wissenschaft und Industrie für einen intensiven und fruchtbaren Austausch über neueste Forschungsergebnisse, Innovationen und aktuelle Entwicklungen an den Märkten.

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Programm

Anmeldung

The inaugural Stakeholder Forum is a one-day public event dedicated to engaging directly in dialogue with BBI JU’s stakeholders. Save the date and make sure you are part of the day. The event will include plenary keynote speeches, high-level discussions with expert panels, thematic breakout sessions, with plenty of networking possibilities.

Registration is now open! Find out more about the updated programme and request your place via the online registration website.

More information, details of speakers and the agenda are all available on the registration website.

The aim of the 8th International Scientific Conference ‘RURAL DEVELOPMENT 2017: Bioeconomy Challenges’ is to provide scientific interdisciplinary discussion and to share new ideas for sustainable rural development in the context of Knowledge, Innovations and Social Progress.

The scope of the Conference covers four main areas: Biosystems Engineering and Environment, Agro-innovations and Food Technologies, Multifunctional Approach for Sustainable Use of Natural Resources, and Social Innovations for Rural Development.

The Conference ‘Rural Development’ organized biannually since 2003 is attracting to Aleksandras Stulginskis University over 300 scientists from more than 25 countries. All the peer-reviewed conference papers will have been published in open access Proceedings of the conference (online ISSN 2345-0916, print ISSN 1822-3230). Proceedings of International Scientific Conference “Rural Development” are published periodically every two years since 2003 and indexed by Thomson Reuters (Web of Science), EBSCO (Academic Search Complete).

Further information

Final conference of the greenGain project will be organised in cooperation with AEBIOM during its annual conference European Bioenergy Future on 21. 11. 2017.

The speakers will present interesting results of the greenGain project and share experience from various European regions how to increase market uptake of biomass residues originating during landscape conservation and maintenance work (public parks, roadsides, etc.) for renewable energy production

Further information

This year’s Green Growth and Sustainable Development Forum (GGSD Forum) will focus on investment, innovation and employment aspects of the fast-growing ocean-based industries, together with policies to protect and sustainably use marine and ocean resources and ecosystems.

The GGSD Forum  will explore how the economic development and conservation needs can be balanced successfully through innovations in established and emerging ocean industries, as well as marine spatial planning instruments.

Issues such as national and international capacity for ocean industry oversight, the role of science and technology (including digitalisation), responsible business conduct and waste management will be addressed.

Further Information: 

Greening the Ocean Economy

Organiser:
European Commission

The event is an appropriate moment not only to announce the outcomes of the review on the Bioeconomy strategy presented in a Staff Working Document, but also and discuss how to move the Bioeconomy forward.

Objectives

  • Present and receive feedback on the findings of the review of the Bioeconomy strategy
  • Raise awareness about the importance of an inclusive, widely shared agenda for Bioeconomy  that is responsive to societal needs and aspirations
  • Present points of interest and highlight synergies with the different Directorates Generals that have a bearing on Bioeconomy.

Target audience

  • Stakeholders, including the members of the European Bioeconomy Stakeholders Panel
  • Policy makers, including national and regional level
  • EC staff
  • SC2 project participants
  • Media

Programme

The programme will include:

• a plenary session highlighting the outcome of the Staff Wording Document on the revue of the Bioeconomy strategy;

• video clips focus on innovations, new businesses, companies, social projects related to Bioeconomy;

• a presentation of the Bioeconomy Manifesto, setting out a societal agenda for Bioeconomy development;

• 9 parallel sessions managed by 9 General Directorates, the co-signatories of the Bioeconomy Strategy.

A “Bioeconomy village” with 20 booths will be showcased during the days 16 and 17 November.

Download the agenda:http://ec.europa.eu/information_society/newsroom/image/document/2017-45/bioeconomy_policy_day_EB0CDD88-F4C9-22F4-577B522C474C6796_48202.pdf

More information about the speakershttp://ec.europa.eu/information_society/newsroom/image/document/2017-38/bioeconomy_graphic_2014_hr_gpg_A729CFA3-DE23-F93A-326030194B1F0B2B_47185.jpg

The event can also be webstreamed:

CHAR – GASP09:00 – 17:30;  https://webcast.ec.europa.eu/info-day-horizon-2020-societal-challenge-2-calls-for-proposals-2018-11-16-gasp

CHAR – MANS10:50 – 17:00;  https://webcast.ec.europa.eu/info-day-horizon-2020-societal-challenge-2-calls-for-proposals-2018-11-16-mans

CHAR – JENK10:50 – 17:00;  https://webcast.ec.europa.eu/info-day-horizon-2020-societal-challenge-2-calls-for-proposals-2018-11-16-jenk

Practical information

This event forms part of the Horizon 2020 Societal challenge 2 InfoWeek which will take place from 14 to 17 November.

As for other events, participation is free of charge but participants are asked to make their own travel and accommodation arrangements.

Registration for all events in the Infoweek is now open here. It will close on 20 October at the latest. We may close registration earlier if the maximum number of participants is reached.

A major scientific conference on European research into Xylella fastidiosa is to be held in Palma de Mallorca, Spain, from 13-15 November 2017. The conference is being organised jointly by EFSA, the University of the Balearic Islands, the Euphresco network for phytosanitary research coordination and funding, and the EU Horizon 2020 projects POnTE and XF-ACTORS, and the Directorate-General for Research & Innovation of the European Commission (DG RTD).

This year’s conference follows the workshop “Xylella fastidiosa: knowledge gaps and research priorities for the EU” that was organised in 2015 by EFSA and the European Commission’s Directorates-General for Research and Innovation, Agriculture and Rural Development, and Health and Food Safety. Further annual conferences are envisaged to help meet a request from the European Commission for regular scientific updates on research into X. fastidiosa.

Further information