Im Rahmen der aktuellen FFG-Ausschreibung Expedition Zukunft: Challenge Natur-based Solutions können noch bis zum 20. August 2026 (12:00 Uhr) Projekte und Innovationen eingereicht werden, die Funktionsprinzipien aus der Natur für technische, industrielle oder gesellschaftliche Anwendungen nutzbar machen. Die Ausschreibung erfolgt im Rahmen von Expedition Zukunft, finanziert von der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung über den Fonds Zukunft Österreich und unter Berücksichtigung der nationalen Umsetzung der EU-Missionen.
Der Klimawandel setzt natürliche Lebensgrundlagen auch in Österreich zunehmend unter Druck. Häufigere Extremwetterereignisse, längere Hitzeperioden und veränderte Niederschlagsmuster verdeutlichen den Bedarf an neuen Lösungsansätzen. Nature-based Solutions greifen hier an, indem sie sich an natürlichen Prozessen orientieren und diese gezielt in unterschiedliche Anwendungsbereiche übertragen.
Im Fokus der Ausschreibung stehen Projekte, die messbare Beiträge zur Regeneration von Böden, zum Schutz von Wasserressourcen und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels leisten.
Fördermöglichkeiten
Gefördert werden zwei Projekttypen:
- Kooperative F&E Projekte: Fördervolumen von maximal 300.000 EURO mit 85% Förderquote. Die Laufzeit bei maximal 24 Monaten. Ein Konsortium ist erforderlich, Konsortialführer muss ein KMU sein
- Sondierungsprojekte: Fördervolumen von maximal 100.000 EURO mit 89% Förderquote. Die Laufzeit bei maximal 12 Monaten. Einzelantragssteller:innen sind möglich
Die Ausschreibung richtet sich an Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Universitäten und Forschungseinrichtungen, Sonstige nicht wirtschaftliche Einrichtungen, Vereine, Einzelpersonen sowie Firmen in Gründung.
Zur weiteren Information bietet die FFG am 7. April 2026 um 11:00 Uhr ein Webinar an, in dem Inhalte und Anforderungen der Ausschreibung vorgestellt werden und Fragen gestellt werden können