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1. Internationales Wood BioEconomy-Forum (WBE)

Datum:

15.-16.02.2023

Ort:

Rosenheim (D)

Typ:

Kongress

Bereich:

Holz

„Die Treibhausgasemissionen nehmen weiter zu. Die globalen Temperaturen steigen weiter. Und unser Planet nĂ€hert sich schnell Kipppunkten, die ein unumkehrbares Klimachaos auslösen werden. Wir befinden uns auf einer Autobahn zur Klimahölle – mit dem Fuss auf dem Gaspedal.“ So zeichnete UN-GeneralsekretĂ€r Antonio Guterres zu Beginn der UN Klimakonferenz 2022 (COP27) den aktuelle Situation in der wir uns befinden. Fragen, wie wir in Zukunft Energie produzieren und welche Materialien wir verwenden können, um das gesetzte 1,5° Grad-Ziel einzuhalten, fordern vehement Antworten ein. Eine Transformation unserer Wirtschafts- und Lebensweise ist damit unausweichlich. Die Abkehr von fossilen Ressourcen und die Nutzung biogener Ressourcen in Verbindung mit klimafreundlichen Herstellungsverfahren ist Teil der Bioökonomie.

Die Bioökonomie gilt als wichtiges Element des gesellschaftlichen Wandels hin zu einer nachhaltigen Wirtschafts- und Lebensweise. Klares Ziel ist, eine langfristige UnabhĂ€ngigkeit von fossilen Rohstoffen zu erreichen. Laut Analysen der Fachagentur fĂŒr Nachwachsende Rohstoffe trug die Forst- und Holzwirtschaft mit 98,2 Mrd. EUR (ohne Papierindustrie) knapp die HĂ€lfte zum Gesamtumsatz der Bioökonomie in Deutschland bei (Bezugsjahr 2019). Die Papierindustrie erhöhte den Beitrag der Forst- und Holzwirtschaft auf 143,5 Mrd. EUR in 2019. Damit ist die Forst- und Holzwirtschaft eine der tragenden SĂ€ulen der Bioökonomie in Deutschland.