Bioeconomy in Action: Nationale Bioökonomie-Strategien im Vergleich

 

Treibhausgasemissionen, die wachsende Weltbevölkerung und ihre Versorgung mit Nahrung, Umweltverschmutzung, der Klimawandel sowie die fortschreitende Ressourcenkonkurrenz stellen die größten Herausforderungen der internationalen Gemeinschaft und der fossil-basierten Weltwirtschaft dar. Biogene, erneuerbare Rohstoffe werden eine Schlüsselrolle dabei einnehmen, eine kohlenstoffarme, ressourceneffiziente Gesellschaft und eine saubere Wirtschaft zu realisieren. Aus diesem Grund bündeln weltweit Industrien wie die chemische, biopharmazeutische, die forst- und agrarwirtschaftliche sowie die Energieindustrie gemeinsam mit Wissenschaftlern und dem öffentlichen Sektor ihre Kräfte, um die nachhaltige, globale Bioökonomie in die Realität umzusetzen.

 

Daher organisierte die Initiative “Bioeconomy Austria”, die von BIOS Science Austria und der ÖVAF ins Leben gerufen wurde, eine internationale Breakout Session im Rahmen des Europäischen Forum Alpbach und lud führende Experten aus Österreich (Martin Gerzabek), Finnland, (Jussi Manninen), Deutschland (Ulrich Schurr), Indien (Sanjay Kumar), Italien (Sara Savastano) und USA (Mary Maxon) ein. Die verschiedenen nationalen Ansätze wurden diskutiert, um mögliche Entwicklungspfade für eine österreichische Bioökonomie-Strategie abzuleiten.

Hauptaussagen:

Umfassende nationale Ansätze, strategische Investments und die Schaffung von neuen Public-Private-Partnerships sind notwendig, um die Trendwende von einer fossil-basierten Wirtschaft zu einer erneuerbaren, nachhaltigen Bioökonomie zu schaffen.