{"id":6749,"date":"2024-09-16T14:06:02","date_gmt":"2024-09-16T12:06:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bioeconomy-austria.at\/?p=6749"},"modified":"2024-09-16T14:39:34","modified_gmt":"2024-09-16T12:39:34","slug":"eu-nachhaltigkeitsregularien-im-fokus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bioeconomy-austria.at\/en\/2024\/09\/16\/eu-nachhaltigkeitsregularien-im-fokus\/","title":{"rendered":"Nachhaltigkeitsregularien im Fokus"},"content":{"rendered":"<p>Am Dienstag, 10.09.2024 lud der Cleantech-Cluster zu einem Tag rund um die Nachhaltigkeitsregularien des Europ\u00e4ischen Green-Deals in Linz ein. Die Ganztagesveranstaltung unter dem Titel \u201eEU-Green Deal: Chancen f\u00fcr die Wertsch\u00f6pfungskette Holz\u201c zielte darauf ab, die Nachhaltigkeitsregularien aus einer Vielzahl an unterschiedlichen Sichtweisen zu beleuchten. Zudem bot sich f\u00fcr die rund 40 Teilnehmer:innen die Gelegenheit, sich untereinander zu den neuen Regularien auszutauschen.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Nach offizieller Begr\u00fc\u00dfung und Vorstellung des Projekts Bioeconomy Austria durch die CTC Projektmanagerinnen Michaela Streicher und Julia Weyermayr, startete der Tag mit Vortr\u00e4gen aus Wissenschaft, Finanz- und Rechtswesen. Den Anfang machte <strong>Josef Baum\u00fcller,<\/strong> Experte der nichtfinanziellen Berichtserstattung der Technischen Universit\u00e4t Wien. Er gab Einblicke in die Regulatorik der EU und stellte Ansatzpunkte und Zusammenh\u00e4nge der Nachhaltigkeitsregularien CSDDD, CSRD und der EU-Taxonomie dar. Er ging auch \u00fcber die EU-Grenzen hinaus und stellte unter anderem L\u00e4nder wie China und deren Nachhaltigkeitsregularien vor. Seine Message dabei \u201eEs besteht Handlungsbedarf!\u201c und das auf ganzer Ebene. Nachhaltigkeit spiele eine wesentliche Rolle in praktisch allen Unternehmen und Betrieben, es ist ein Thema f\u00fcr die oberste Etage und mangelnde Umsetzung kann und wird auf langfristige Sicht zur Entwertung der Verm\u00f6genswerte f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Alexander Staufer<\/strong>, Leiter der Abteilung Strategie und Nachhaltigkeit der Sparkasse O\u00d6, gew\u00e4hrte den Teilnehmer:innen mit seiner Mitarbeiterin Ines Nasswetter Einblick in die EU-Regulatorik aus Bankensicht und wie diese zuk\u00fcnftig den Bankensektor beeinflussen wird. Dabei wird die Bank zur Begleiterin von Unternehmen auf deren Weg zum nachhaltigen Wirtschaften. Unternehmen erhalten Unterst\u00fctzung bei der Ausarbeitung von Roadmaps und werden auf Anforderungen hingewiesen, die es f\u00fcr ein nachhaltiges Wirtschaften braucht. Insbesondere bei der Finanzierung von Projekten und Innovationen unterstreichen die beiden Vortragenden hier auch noch einmal, dass ma\u00dfgebliche Entscheidungen immer individuell und dem Vorhaben entsprechend getroffen werden.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Rechtsanw\u00e4ltin <strong>Katharina H\u00e4usler<\/strong> von Niederhuber &amp; Partner ging bei Ihrem Vortrag speziell auf die Chancen und Herausforderungen der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) ein und zeigte, anhand praxisnaher Beispiele, wie die gesetzlichen Richtlinien dazu ausgelegt sind und welchen Herausforderungen sich die Branche bei der Umsetzung stellen wird m\u00fcssen. Auch auf das etwaige Fehlen von Daten und Informationen, insbesondere bez\u00fcglich der EUDR, geht Frau H\u00e4usler ein und r\u00e4t Betroffenen zur l\u00fcckenlosen Dokumentation von Lieferketten und dabei \u201edie geforderten Dokumente griffbereit zu haben\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Im Anschluss stellten die Firmen <strong>KAPO Fenster und T\u00fcren GmbH, Atomic Austria GmbH und Team7 Nat\u00fcrlich Wohnen GmbH<\/strong> ihren Zugang und ihre Aktivit\u00e4ten zur Nachhaltigkeit sowie ihren Umgang mit der aktuellen Nachhaltigkeitsregulatorik vor und zeigten die Chancen und Herausforderungen in der Praxis auf. <strong>Ronald Schwarzenbrunner<\/strong>, Sustainability Manager bei Atomic Austria stellt die Notwendigkeit von den Nachhaltigkeitsregularien dar und zeigte, wie ein auf Wintersport ausgerichtetes Unternehmen seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. <strong>Stefan Polzhofer,<\/strong> Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von KAPO Fenster und T\u00fcren, erkl\u00e4rt, welche Herausforderungen mit den Regelwerken in der Praxis verbunden sind, wie er der erste EMAS-zertifizierte Fensterbauer wurde und womit er momentan im Hinblick auf die \u00f6kologische Bewertung seiner Produkte zu k\u00e4mpfen hat. Im letzten Beitrag aus der Praxis stellte <strong>Hermann Pretzl<\/strong>, Mitgesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Team7, seinen Zugang zu unternehmerischer Nachhaltigkeit dar und betonte das Chancen- und Nutzenpotential, das sich aus den betreffenden EU-Regelwerken ergibt.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Zum Abschluss waren die Teilnehmer:innen dann noch selbst gefragt und konnten sich innerhalb eines World Caf\u00e9s zu den Themen Nachhaltigkeitsberichterstattung, Compliance &amp; Zust\u00e4ndigkeiten und Finanzierung &amp; bankenseitige Pr\u00fcfung sowohl untereinander als auch mit den Expert:innen austauschen. Hierbei kristallisierte sich der Wunsch nach mehr Klarheit und Unterst\u00fctzung in Bezug auf die Umsetzung der Regularien heraus. Zum anderen wurde hier aber auch klar, dass sich die teilnehmenden Unternehmen weitgehend der Notwendigkeit der Regularien bewusst sind und daher auch ihr Bestm\u00f6gliches geben, um diese zu nutzen und umzusetzen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[:de]EU Green-Deal: Chancen der Wertsch\u00f6pfungskette Holz[:]<\/p>\n<div class=\"bea_cf bea_cf_img_excerpt\">\u00a9 Business Upper Austria<\/div>\n<div class=\"bea_cf bea_cf_subtitle\">EU Green-Deal: Chancen der Wertsch\u00f6pfungskette Holz<\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6750,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[10,24],"tags":[],"class_list":["post-6749","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-projekt","category-business-upper-austria"],"acf":{"gelbes_kasterl":""},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bioeconomy-austria.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6749","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bioeconomy-austria.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bioeconomy-austria.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bioeconomy-austria.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bioeconomy-austria.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6749"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.bioeconomy-austria.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6749\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6758,"href":"https:\/\/www.bioeconomy-austria.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6749\/revisions\/6758"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bioeconomy-austria.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6750"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bioeconomy-austria.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6749"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bioeconomy-austria.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6749"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bioeconomy-austria.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6749"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}